About my (Japanese) music career…oder so

Even though I lack any musical talent and have never been ambitious enough to really learn a music instrument (despite starting to learn the piano, flute, saxophone and violin…!), thanks to my boyfriend’s music project “Sputnik Sweetheart”, an indie pop girl band kind of thing, I was involved in making a music album! The album can be found online, and of course everyone is more than welcome to support the artist by buying the CD (digital or hard copy), as well 😉

Schon immer wollte ich selbst Musik machen können, hatte aber nie das Talent oder den Ehrgeiz, diesen Willen wirklich in die Tat umzusetzen. So könnte man mein Verhältnis zur Musik in aller Kürze beschrieben. Und doch bin ich nun auf einem Musikalbum zu hören! Aber zurück zum Anfang:

Als ich etwa fünf Jahre alt war, begann ich auf Wunsch meiner Eltern mit dem Klavierspielen. Ich übte kaum, blieb aber doch mehr oder weniger am Ball und besuchte noch sechs weitere Jahre den Unterricht. Mit elf Jahren dann war meine Klavierspiel-Karriere aber such schon beendet, da ich mehr und mehr halbherzig zum Unterricht ging, und außerdem meine Liebe zur Blockflöte entdeckte. Ich weiß auch nicht mehr warum, da wir alle Blockflöte in der Schule lernen mussten, und das in dem Alter ja eigentlich total uncool war, aber die Liebe hielt immerhin zwei Jahre an. Bis ich das Saxophon-Spielen für mich entdeckte. Jaja, eigentlich begann ich das nur, weil mein damaliger Schwarm auch Saxophon spielte, aber es war das erste Instrument, bei dem ich mit ein wenig mehr Leidenschaft dabei war und sogar Spaß daran hatte, die vielen modernen Stücke zu üben. Leider bermekte ich (beziehungsweise mein Kieferorthopäde) nach einiger Zeit, dass meine Voderzähne durch das Spielen immer weiter auseinandergingen, und, da ich keine Lust auf eine weitere Zahnspange hatte, wurde auch diese Beziehung leider keine dauerhafte. Mein letztes Instrument, das ich abgöttisch liebte, war die Geige. Ich wollte unbedingt all diese schönen Violin-Stücke spielen können, die ich so gerne hörte! Leider war ich bereits zu alt, um mir ein musikalische Gehör anzulegen, – was bei der Geige unglaublich wichtig ist, und leider auch zu faul, um ernsthaft und oft zu üben. Daher gab ich auch dieses Instrument schweren Herzens auf (wenigstens die Nachbarn wird es gefreut haben..). Dazwischen war ich auch noch im Schulchor, was ganz nett war, aber mich auch ganz schön neidisch auf meine Mitsingerinnen mit ihren starken Stimmen machte, und somit mit dem Schulabschluss auch zu Ende ging.

So endete meine Musikkarriere für die nächsten etwa zehn Jahre, – bis mich mein Freund vor zwei Jahren eines Tages fragte, ob ich nicht für sein neues Musikprojekt einige Lieder singen könnte. Da ich ganz bestimmt davon überzeugt bin, nicht die zweite Lana Del Rey zu sein, und mir jegliches Selbstbewusstsein bezüglich des Singens fehlt (nur Karaoke geht), stimmte ich nur widerwillig ein. So nahm mein Freund ab und zu einige Stücke mit meiner Stimme auf, und ich schrieb auch einige der Songtexte für die Stücke, die er (beneidenswerterweise) selbst komponierte. Da er hauptberuflich ganz japanisch Salaryman ist und die Musik nur ein Hobby ist, war jedoch unklar, wann sein Musikprojekt, welches den Titel „Sputnik Sweetheart“ tragen und ein „indie girl band“ – Flair haben sollte, fertig werden würde. Die Monate vergingen, wir nahmen mehrere Musikvideos auf, ich spielte kurz mit dem Gedanken, das Querflöte-Spielen zu beginnen (verwarf die Idee aber direkt wieder), und dann war es aber schließlich soweit: Das Album war fertig, CD-Cover und Booklet im Druck, – und mein Freund hatte unsere „Band“ sogar für ein Indie-Konzert in einer winzigen Live-Bar in Shimokitazawa für Ende Mai angemeldet.

Was mir einige schlaflose Nächte bereitete. Wie sollte ich schließlich auf der Bühne, mit Band, singen?? Zum Glück lief dann doch alles ganz glimpflich ab (das Publikums mit etwa 30 Gästen bestand sowieso zur Hälfte aus unseren Freunden), ich verpasste meinen Einsatz nicht und keiner stolperte auf der mikroskopisch kleinen Bühne über die vielen Kabel (eine echte Sorge, wir waren immerhin, mit E-Gitarre, akkustischer Gitarre, Bass, Schlagzeug, Cello, Keyboard und Gesang zu siebt!), und das Publikum fand uns glaube ich auch nicht so schlecht. Nur im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, dass wir alle etwas mehr miteinander geübt hätten, um im wahrsten Sinne des Wortes besser aufeinander eingespielt und nicht ganz so nervös zu sein. Aber naja, vielleicht dann beim nächsten Mal 😉

Unser Album, „Sputnik Sweetheart – want to be thought about“* kann man sich übrgens hier bei bandcamp online anhören und auch für ganz wenig Geld kaufen (digital oder als CD), – der Künstler, der alles in Eigenregie erstellt hat, darf also sehr gerne unterstützt werden 😉
(*Meine Anspieltips sind „Don’t Stop Baby Now“ und „The Long-Distance Train Ride“)

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(Photos by Keiko Kubota http://instagram.com/kei_anz_k and by Masafumi Shimada (cover photo))

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Ältere Beiträge über das Musikprojekt hier auf dem Blog:
https://daydreamtokyo.wordpress.com/2014/12/18/the-music-project/
https://daydreamtokyo.wordpress.com/2015/01/24/a-video-shoot-at-the-ocean/
https://daydreamtokyo.wordpress.com/2015/04/24/sunrise-in-tokyo/
https://daydreamtokyo.wordpress.com/2015/12/12/shibuya-crossing-and-a-new-music-video/

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3 Gedanken zu “About my (Japanese) music career…oder so

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