Creating space

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Last Friday I went to Shichirigahama beach in Kamakura to celebrate the birthday of a friend. I really love the ocean and the beach, the salty air, the sound of the waves and just having the feeling of taking a small vacation, when being there. But most of all, I am fascinated by its space, the vastness of the ocean and the wide sky above it. I am recently trying to create this space in my life as well: Feeling less stressed living and working (sometimes quite long hours) in Tokyo, one of the busiest cities in the world, decluttering my way of thinking and my home (I know I am late with this, but I am currently reading a lot about minimalism..). Let’s see, where this will take me 😉
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Letzte Woche war ich für einen Nachmittag in Kamakura am Meer (genauer gesagt, am Shichirigahama Strand), da eine Freundin dort ihren Geburtstag gefeiert hat; daher wollte ich eigentlich heute darüber schreiben, wie sehr ich es genieße, am Strand zu sein. Meine Füße im Sand zu vergraben, die salzige Luft zu riechen, das Rauschen der Wellen zu hören und mich dabei ein bisschen wie im Urlaub zu fühlen (kein Wunder, sind wir, als ich klein war, in den Sommerferien doch immer ans Meer gefahren..). Dann ist mir aufgefallen, was ich wirklich daran mag, am Meer zu sein: Dass man auf das Meer blicken kann und kein Ende sieht, dass die Segelboote auf offener See so winzig und verloren aussehen, dass der Himmel so groß scheint, – es gibt unendlich Raum.

Genau das möchte ich auch für mich schaffen: Raum. Im indirekten sowie im direkten Sinne. Was wahrscheinlich daher kommt, dass ich in Tokyo mit seinen unzähligen Menschenmassen wohne, es Wochen gibt, in denen ich unmöglich lange Arbeitszeiten habe und viel Frustration mit mir herumschleppe (auch wenn ich meine Arbeit „eigentlich“ mag), die Nähe der anderen Menschen in der täglich überfüllten Bahn beinahe unerträglich ist und mich der Stress agressiv und unruhig macht. Ich mein spannendes Leben hier in eine anderen Kultur, einer spannenden Stadt (Tokyo, hallo!) und mit einer faszinierenden Sprache nicht mehr genießen kann, sondern mich an freien Tagen lieber den ganzen Tag zu Hause vor dem Computer verkrieche.

In letzter Zeit versuche ich deshalb, mehr „Raum“ für mich zu schaffen. Ich habe meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gegen zweimal die Woche Yoga-unterricht ausgetauscht (was unglaublich beim Abschalten und ruhiger Schlafen hilft). Auch habe ich begonnen, mich mit Minimalismus zu beschäftigen (ich weiß, ich weiß, nichts Neues, aber dieser Trend ist an mir völlig vorbeigegangen, dabei bin ich eine derjenigen, die gerne ausgiebig shoppt und Sachen anhäuft, wenn sie gestresst ist). Auch wenn unsere Wohnung für den allgemeinen Tokyoter Haushalt glaube ich (noch) angenem wenig zugestellt aussieht, gibt es da doch so einige minimalistische Verbesserungsmöglichkeiten. Letztens habe ich ein Viertel meiner Kleidung ausgemistet, und mehr wird folgen. Ich bin gespannt, wie es da weitergehen wird 🙂

Ich freue mich zu hören, wie ihr mit Stress umgeht 😉

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4 Gedanken zu “Creating space

  1. Raus und laufen, laufen, laufen! Am besten im Grünen!
    Das hilft mit bei Stress. Außerdem Ruhe bewaren und nicht extra hetzen..

    Wo hast du dein Viertel Kleidung „entsorgt“? Im Müll? Ich suche noch nach einer Möglichkeit..

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    1. Ja, da hast du wohl recht. Am Wochenende gehe ich kaum spazieren, das wäre also ein guter Anfang^^
      Die Kleidung habe ich leider zum größten Teil im Müll entsorgt. Uniqlo-Sachen kann man ja im Laden abgeben, aber der Rest… Ein paar Sachen habe ich zu Putzlappen umfunktioniert, und ein paar wenige sehr gut erhaltene Sachen möchte ich noch zum Second Hand-Shop bringen…

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      1. Im Uniqlo kann man auch Nicht-Uniqlo-Sachen abgeben – zumindest bei mir gab es keine Probleme! Bei H&M soll man zudem einen 500¥-Gutschein pro abgegebener Tüte erhalten – hab ich selbst noch nicht ausprobiert, aber eine Kollegin erzählte davon! Vielleicht was für die nächste Ausmistaktion 😀

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