Getting inspired at the TOP Museum

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Having lost my photography inspiration lately, I decided the best method to get motivated again was looking at other photographer’s art. Luckily, the Tokyo Photographic Art Museum in Ebisu, which was closed due to renovation for about two years, reopened this year in September. I visited the exhibition „Top Collection: Tokyo, Tokyo and TOKYO“ and overall really liked the relaxing and modern vibe of the museum. This will definitely not be my last visit there, – and the best part: I also feel inspired again 😉

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Seit einigen Monaten schon plagten mich einige Selbstzweifel bezüglich des Fotografierens: Ich habe keinen eigenen Stil, alles langweilig, alles schon dagewesen, ich entwickele mich nicht weiter, usw… Eigentlich sollte das Fotografieren nur ein kreatives  Hobby für mich sein, das Spaß macht, aber seit ich seit ca. 1,5 Jahren einen Fotokurs besuche, reicht eben das bloße Auf-den-Auslöser-drücken-weil-es-schön-aussieht nicht mehr. Man möchte etwas Beeindruckendes schaffen, Fotos, die andere Menschen auf irgendeine Art berühren. Gar nicht so einfach… Anstatt also wie wild Fotos zu machen, habe ich erst einmal die Kamera weggepackt und in letzter Zeit kaum fotografiert, und schon gar keine Portrait geschossen, das Genre, das mich ja eigentlich am meisten interessiert. Und was tut man nun, wenn man den Spaß am Fotografieren verloren hat und vollkommen uninspiriert ist? Man geht in eine Ausstellung und guckt sich mal an, was andere Fotografen (ob bekannte Künstler oder Laien) so schaffen.

Da hat es sich gerade angeboten, dass das Tokyo Photographic Art Museum (oder auch TOP Museum) Ende September, nachdem es zwecks Renovierungsarbeiten für einige Zeit geschlossen hatte, seine Pforten wieder öffnete. Ich weiß zwar nicht, wie das Museum vorher aussah, aber die erneuerten Ausstellungshallen haben mir sehr gut gefallen. Alles ist modern und hell, und auf drei Stockwerken kann man sich unterschiedliche Foto-Ausstellungen ansehen. Zudem gibt es ein Cafe sowie einen kleinen Shop im ersten Stock, und auch Workshops, z.B. zur Fotoentwicklung in der Dunkelkammer, werden (auf Japanisch) regelmäßig veranstaltet. Insgesamt ist das Museum ein echt angenehmer Ruhepol im sonst sehr lebhaften Ebisu (gerade jetzt im Dezember mit den Weihnachtsbeleuchtungen sind dort unglaublich viele Menschenmassen unterwegs).

Da wir an dem Tag nicht so viel Zeit hatten, entschieden wir uns dafür, uns nur eine der vielen Ausstellung anzusehen, (und zwar die „Top Collection: Tokyo, Tokyo and TOKYO, für 500 Yen), für einen Sonderpreis kann man aber auch Zutritt zu allen Ausstellungen bekommen. Gezeigt wurden Street Photography und Landschaftsaufnahmen von japanischen Fotografen aus verschiedenen Etappen Tokyos von den 1960ern bis heute, und die Ausstellung endete mit einigen modernen Künstlern, wobei mir da besonders gut Natsumi Hayashi mit ihren „Today‘s Levitation“ – Fotografien, sowie Naoki Honjo (hier schon einmal vorgestellt) in Großaufnahme gefallen haben.

Und das beste: Meiner Inspiration/ Motivation hat das Ganze auch sehr gut getan 😉

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2 Gedanken zu “Getting inspired at the TOP Museum

  1. With a Csnon point and click camera I can’t call myself a photographer. However I visited the TOP just before it closed for renovations, finding a couple of fantastic exhibitions.

    I would also recommend a visit. The nearby Ebisu Beer Museum might be a bit overrated, but the outdoor eating areas nearby make for a worthwhile time in Ebisu.

    Gefällt mir

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